Erste Schritte mit Facebook Ads

Facebook Ads sind eine attraktive Werbemethode hervorragende Gelegenheit, um sehr preiswerten und dennoch zielgerechten qualitativen Traffic zu kaufen. Es spielt hier keine Rolle, ob man einen Shop betreibt, als Affiliate tätig ist oder einfach ein Produkt unter die Menschen bringen möchte. Traffic ist der wichtigste Punkt des Online-Marketings, wovon Facebook reichlich zu bieten hat. Dieses Netzwerk verdient durch jede Werbeanzeige, weshalb die Werbeplattform intuitiv und übersichtlich gestaltet ist, damit jeder einen Ads Account eröffnen und Anzeigen schalten kann.

Wie funktionieren Facebook Ads?

Für die Erstellung und Nutzung eines Profils bei Facebook muss nicht gezahlt werden – und trotzdem ist Facebook ein milliardenschweres Unternehmen. Die Unternehmer zahlen für die Werbung, die Facebook seinen Usern anzeigt. Ob Werbung für externe Webseiten oder für Fangruppen auf Facebook – die Werbung in der rechten Ecke, im Newsfeed oder sogar in Videos eingeblendet. Die Werbeanzeigen bei Facebook sollen die User dazu bewegen, auf einen entsprechenden Link oder Banner zu klicken, eine bestimmte Fanpage zu liken oder eine Nachricht an den Werbenden zu schicken.

Der Facebook Ads Manager wird mit dem eigenen Konto verknüpft. Dadurch kann man die Werbeanzeigen direkt vom persönlichen Konto aus erstellen und verwalten. Um mit den Facebook Ads maximal zu profitieren, sollte man sich natürlich an einige Schritte halten, die im nachfolgenden Text näher erläutert werden.

Wie finde ich meine ideale Zielgruppe?

Zu den ersten Schritten bei Facebook Ads gehört die Auswahl der richtigen Zielgruppe. Damit die richtige Zielgruppe ausgewählt wird, sollte man separate Kampagnen erstellen und die Zielgruppen in unterschiedliche Altersgruppen von 5-10 Jahren gliedern. Im Anschluss darauf sollte man einige hundert Besucher auf die gegebene Werbung klicken lassen und danach feststellen, welche Kampagne am besten konvertiert und die größten Verkäufe erzielt hat. Das Werbebanner bzw. das Werbebild sollte natürlich auf die Zielgruppe optimiert sein. Dazu sollten auch Kampagnen mit verschiedenen Bildern erstellt werden. Da die User bei Facebook ihre Angaben wie Hobbys, Wohnort oder „Gefällt mir“-Angaben abgeben, kann man sehr einfach und zielgerecht werben und die Werbung den richtigen Personen präsentieren.

Der Facebook Pixel & Custom Audiences

Es empfiehlt sich einen Facebook Pixel auf der eigenen Seite aufzubauen, wonach man die Custom Audiences erstellen kann. Dadurch wird ermöglicht, dass man alle User der eigenen Landing Page zum bestimmten Thema in einer bestimmten Custom Audience zusammenfassen kann. So lassen sich für jede Zielgruppe die entsprechenden Facebook Ads erstellen. Dadurch besteht die Möglichkeit, diese Zielgruppe anders anzusprechen, da man weiß, was sich die Leute aus dieser Gruppe bereits angesehen haben und welche Interessen sie haben. Auch die eigenen E-Mail-Listen oder sonstigen Tabellen und gesammelte Daten über die eigenen Kunden kann man bei Facebook hochladen, wonach Facebook feststellt, wer von den Personen ein Konto bei Facebook hat – beispielsweise aufgrund der E-Mail Adresse oder der angegebenen Telefonnummer. Dadurch hat man eine Custom Audience und die ersten Schritte mit Facebook Ads fallen einem noch leichter.

Und lookalike Audiences?

Aus den bereits vorhandenen Custom Audiences können im Nachhinein die sogenannten Lookalike Audiences entstehen. Zu diesem Zwecke wird Facebook beauftragt, eine Custom Audience mit Usern zu kreieren, die aufgrund ihrer Profilangaben und ihres Verhaltens mit den Zielgruppen ähneln, von denen die entsprechende Lookalike erstellt wird. Lookalike Audiences werden also erstellt, damit die Werbung an Nutzer ausgespielt wird, die den schon bestehenden Kunden bzw. der Custom Audience ähnlich sind.

Welches Budget brauche ich?

Es ist keine einheitliche Preisliste für die Werbekosten bei Facebook vorhanden. Facebook Ads sind von der Zielgruppe und von der Konkurrenz abhängig. Ads für eine stark umkämpfte Zielgruppe sind natürlich teurer als unbeliebte Werbeplätze. Bei Facebook können jedoch keine ungewollten Kosten entstehen, da man das Budget schon von vornherein festlegen kann. Man kann sich entweder ein Tagesbudget festlegen oder aber ein Laufzeitbudget. Beim Tagesbudget wird ein Minimalbetrag von mindestens 1 € festgelegt und dieser ist davon abhängig, wie viel man bereit ist zu bezahlen. Dieses Budget wird auf 24 Stunden verteilt. Beim Laufzeitbudget wird ein bestimmter Betrag festgelegt. Dieser wird in der Laufzeit ausgegeben, die man selbst bestimmt. Facebook verteilt es auf die vorgelegte Zeitspanne.

Facebook Werbung für Unternehmen

Facebook Ads bzw. Werbeanzeigen auf Facebook stellen eine interessante Gelegenheit für alle Unternehmen dar. Viele Unternehmen nutzen die Werbeanzeigen auf Facebook, damit sie in der virtuellen Gemeinschaft präsent sind. Außerdem stehen ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, dank den vielversprechenden Optionen. Man kann zum Beispiel die Zielgruppen punktgenau definieren und diese können maßgeschneidert erreicht werden. Durch Facebook Ads wird den Unternehmen eine schnelle Art der Werbung ermöglicht, die interaktionsfördernd und reichweitenstark zugleich ist. Für die lokalen Einzelhändler sind Facebook Ads eine lohnende Maßnahme, da die Kunden genau und nahezu ohne Streuverlust angesprochen werden. Die eigenen Produkte könnten für viele Personen interessant sein. Daher wird jedem Einzelhändler geboten, sich mit Facebook Ads als einer effektiven Alternative zu anderen Arten der Werbung zu befassen.

Facebook Werbung Nachteile

Mit Facebook kann man nicht nur eine Kommunikation in den sozialen Medien verwirklichen, sondern auch Werbung unter die Menschen bringen. Obwohl es deutlich mehr Vorteile bei den Facebook Ads gibt, sind hier auch einige Nachteile bei einer solchen Art von Werbung zu nennen. Zu den Nachteilen der FB Ads zählen zum Beispiel die hohen Klickpreise aufgrund geringer Klickraten. Als Nachteil ist auch sehr oft keine direkte Kaufabsicht der User bei Facebook zu nennen. Dadurch sind auch die Konversationsraten sehr gering. Erste Schritte mit Facebook Ads sind zwar sehr gut erklärt und intuitiv umzusetzen, aber dennoch wird dieses System häufig als unausgereift eingestuft. Abhängig von der Zielgruppe kann das eventuelle Publikum irrelevant sein. Außerdem gibt es keine Gelegenheit, die Anzeigen zu entsprechender Zeit während des Tages oder der Woche zu schalten. Als wichtigster Nachteil bei Facebook Ads ist jedoch die Tatsache zu nennen, dass diese Art der Werbung nicht für B2B-Unternehmen zu empfehlen ist.

Facebook Ads oder Google Ads?

Zwar müssen die User auch bei Google nichts für ihre Suchanfragen zahlen, ihnen werden jedoch Werbebanner und beworbene Suchanfragen angezeigt. Im Gegensatz zur Facebook Werbung, die der ausgewählten Zielgruppe angezeigt wird, dreht sich bei AdWords alles um Keywords und Content. Werbeanzeigen bei Facebook bieten den Vorteil, dass die User freiwillig ihre Informationen an Facebook weitergeben. Dadurch kann man sich genau überlegen, welche Zielgruppe man ansprechen will. Angesichts der Tatsache, dass Facebook weiß, ob man weiblich oder männlich ist, welchem Hobby man nachgeht, wo man wohnt usw., hat der Werbebetreiber die Auswahl, wem die Werbung präsentiert werden soll. Im Gegensatz zu Google Ads kann man sich für die Werbeanzeigen bei Facebook die Zielgruppen selbst aussuchen.

Fazit

Sucht man nach einem konkreten Produkt, so ist AdWords die richtige Wahl, wenn es um Werbung der Produkte geht. Wenn es aber um Inspiration, um Bekanntmachung oder um eine Begehrlichkeit geht, dann stehen eher Facebook Ads im Vordergrund. Eine Analyse kann dabei helfen, das Publikum zu verstehen und die entsprechende Zielgruppe einzugrenzen. Sowohl bei Google AdWords als auch bei FB Ads ist eine kontinuierliche Analyse und ein ständiges Optimieren sehr wichtig, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen und überflüssige Kosten zu vermeiden.

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