WordPress-Menü erstellen & bearbeiten 2026: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

💡 Das Wichtigste in KürzeEin WordPress-Menü erstellen Sie unter Design, Menüs: Namen vergeben, Seiten, Beiträge, individuelle Links oder Kategorien hinzufügen, per Drag-and-drop sortieren und einer Anzeigeposition zuweisen. Diese Anleitung zeigt zusätzlich Dropdowns, das Bearbeiten bestehender Menüs, den Navigations-Block in Block-Themes und das Mobile-Menü.

Die Navigation ist das Rückgrat jeder Website. Diese Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch das Erstellen und Bearbeiten von WordPress-Menüs: vom ersten Menü über Dropdowns und das Mobile-Menü bis zu Tipps für eine nutzerfreundliche, SEO-starke Struktur.

📋 Inhaltsverzeichnis (auf- / zuklappen)

Was ist ein WordPress-Menü?

Ein WordPress-Menü ist die Navigation Ihrer Website — also die Verlinkungen, über die Besucher zwischen Startseite, Leistungen, Über uns, Blog und Kontakt wechseln. Es ist meist im Header (oben), oft zusätzlich im Footer (unten) zu finden und entscheidet maßgeblich darüber, ob sich Besucher auf Ihrer Seite zurechtfinden.

Die gute Nachricht: Ein Menü in WordPress zu erstellen dauert nur wenige Minuten und braucht keinerlei Programmierkenntnisse. Sie stellen es komfortabel per Drag-and-drop zusammen und weisen es einer Position in Ihrem Theme zu.

Kurz gesagt: Ein WordPress-Menü erstellen Sie unter Design, Menüs. Dort vergeben Sie einen Namen, fügen Seiten oder Links hinzu, ordnen sie per Drag-and-drop und weisen das Menü einer Anzeigeposition wie der Hauptnavigation zu.

Warum das so wichtig ist: Studien zur Nutzerführung zeigen, dass Besucher innerhalb weniger Sekunden entscheiden, ob sie auf einer Website bleiben. Eine klare Navigation senkt die Absprungrate, erhöht die Verweildauer und führt Interessenten gezielt zu den Seiten, die Anfragen auslösen. Gleichzeitig hilft eine saubere Menüstruktur Suchmaschinen, den Aufbau Ihrer Website zu verstehen.

WordPress-Menü erstellen: Schritt für Schritt

So legen Sie Ihr erstes Menü an. Der klassische Weg führt über den Menü-Editor im Dashboard:

  1. Im WordPress-Dashboard auf Design, Menüs gehen.
  2. Oben einen Menünamen vergeben (z. B. Hauptmenü) und auf Menü erstellen klicken.
  3. Links die gewünschten Seiten, Beiträge, Links oder Kategorien auswählen und Zum Menü hinzufügen klicken.
  4. Die Einträge per Drag-and-drop in die richtige Reihenfolge ziehen.
  5. Unter Anzeigeort die Position wählen (z. B. Hauptnavigation) und Menü speichern.

Nach dem Speichern erscheint das Menü sofort an der gewählten Position Ihrer Website. Sie können jederzeit zurückkehren, um Einträge zu ergänzen oder die Reihenfolge zu ändern.

Alternativ können Sie ein Menü auch über den Customizer unter Design, Customizer, Menüs bearbeiten. Der Vorteil dort: Sie sehen Änderungen in einer Live-Vorschau, bevor Sie speichern. Für das schnelle Anlegen und Umsortieren ist der klassische Menü-Editor unter Design, Menüs aber meist der direktere Weg.

Hinweis: Sehen Sie den Punkt Design, Menüs nicht? Dann nutzt Ihr Theme womöglich ein reines Block-Theme mit Full Site Editing. In diesem Fall bearbeiten Sie die Navigation über den Editor (siehe Abschnitt zu Block-Themes weiter unten).

Einträge hinzufügen: Seiten, Links, Kategorien

In ein WordPress-Menü können verschiedene Arten von Einträgen. Je nach Ziel wählen Sie den passenden Typ:

Eintragstyp Wofür
Seiten Statische Seiten wie Start, Über uns, Kontakt
Beiträge Einzelne Blog-Artikel
Individuelle Links Beliebige URLs, auch externe
Kategorien Blog-Themenbereiche bündeln

Besonders praktisch sind individuelle Links: Damit verlinken Sie beliebige Adressen, etwa einen Anker auf der Startseite, eine Landingpage oder ein externes Profil. Tragen Sie einfach die URL und den anzuzeigenden Linktext ein.

Ordnen Sie die Einträge bewusst nach Wichtigkeit: Was Besucher am häufigsten suchen, gehört nach vorne. Studien zur Wahrnehmung zeigen, dass die ersten und letzten Menüpunkte am stärksten beachtet werden. Platzieren Sie deshalb Ihre zentralen Leistungen vorne und den Kontakt- oder Angebot-Punkt gut sichtbar am Ende.

Menü einer Position zuweisen

Ein Menü wird erst sichtbar, wenn es einer Anzeigeposition zugewiesen ist. Jedes Theme stellt eigene Positionen bereit — typischerweise eine Hauptnavigation im Header und ein oder mehrere Menüs im Footer. Im Menü-Editor finden Sie diese Positionen unter Menü-Einstellungen oder im Reiter Positionen verwalten.

So können Sie mehrere Menüs parallel pflegen: ein ausführliches Hauptmenü oben und ein knappes Rechtliches-Menü mit Impressum und Datenschutz im Footer. Das schafft Ordnung und erfüllt zugleich rechtliche Pflichten.

In Deutschland gehören Impressum und Datenschutzerklärung von jeder Seite aus erreichbar – ein eigenes Footer-Menü mit diesen Pflichtangaben ist daher Standard. So trennen Sie sauber zwischen werblicher Hauptnavigation oben und rechtlichen Links unten, ohne das Hauptmenü zu überladen.

Untermenüs und Dropdowns erstellen

Hat Ihre Website viele Unterseiten, sorgen Dropdown-Menüs für Übersicht. Sie entstehen durch Einrücken von Einträgen:

  1. Den Eintrag, der zum Untermenü werden soll, im Menü leicht nach rechts einrücken.
  2. WordPress markiert ihn dann als untergeordneten Eintrag des darüberliegenden Punkts.
  3. Mehrere Einträge lassen sich so zu einem Dropdown verschachteln.
  4. Speichern und im Frontend prüfen, ob das Dropdown beim Überfahren erscheint.
Verschachteln Sie Menüs nicht zu tief. Eine Ebene an Untermenüs ist gut bedienbar, zwei oder mehr werden gerade auf dem Smartphone schnell unübersichtlich. Weniger ist hier mehr.

Menü bearbeiten und Reihenfolge ändern

Ein bestehendes WordPress-Menü zu bearbeiten funktioniert genauso einfach wie das Erstellen. Unter Design, Menüs wählen Sie oben das gewünschte Menü aus und können dann:

Einträge umsortieren: per Drag-and-drop nach oben, unten oder zur Seite ziehen. Titel anpassen: Über den Pfeil neben jedem Eintrag lässt sich der angezeigte Linktext ändern, ohne den Seitentitel zu berühren. Einträge entfernen: Den Eintrag aufklappen und auf Entfernen klicken. Vergessen Sie am Ende nicht, mit Menü speichern zu bestätigen — sonst gehen die Änderungen verloren.

Ein praktischer Tipp: Legen Sie vor größeren Umbauten kurz fest, welche Seiten ins Menü sollen und in welcher Reihenfolge. Das spart Zeit und verhindert, dass das Menü mit der Zeit unkontrolliert wächst. Ein aufgeräumtes Menü mit klarer Logik wirkt professioneller und führt Besucher zuverlässiger ans Ziel.

Menüs im Block-Theme und Navigations-Block

Moderne Block-Themes mit Full Site Editing verwalten die Navigation nicht mehr unter Design, Menüs, sondern direkt im Editor über den Navigations-Block. Sie öffnen den Website-Editor, klicken auf den Header und bearbeiten dort die Navigation: Einträge hinzufügen, umsortieren und gestalten — alles visuell im selben Editor, in dem Sie auch Ihre Inhalte pflegen.

Das Prinzip bleibt gleich, nur der Ort ändert sich. Klassische Themes wie Astra nutzen weiterhin den vertrauten Menü-Editor unter Design, Menüs, was für viele Website-Betreiber übersichtlicher und schneller ist.

Wenn Sie unsicher sind, welches System Sie nutzen: Erscheint im Dashboard der Punkt Design, Menüs, arbeiten Sie mit einem klassischen Theme. Sehen Sie stattdessen nur den Editor, ist es ein Block-Theme. Beide Wege führen zu einer voll funktionsfähigen Navigation – die Logik aus Einträgen, Reihenfolge und Position bleibt identisch.

Mobile-Menü und Hamburger-Icon

Auf Smartphones wird die Navigation aus Platzgründen meist hinter einem Hamburger-Icon (drei Striche) versteckt. Die meisten Themes erzeugen dieses mobile Menü automatisch aus Ihrem Hauptmenü — Sie müssen also nicht zwei getrennte Menüs pflegen.

Achten Sie trotzdem darauf, dass das mobile Menü gut bedienbar ist: ausreichend große Tippflächen, klare Beschriftungen und nicht zu viele verschachtelte Ebenen. Da heute der Großteil der Besucher mobil unterwegs ist, entscheidet ein gutes Mobile-Menü oft über Verweildauer und Anfragen.

Viele Themes bieten zudem ein mitscrollendes, sogenanntes Sticky-Menü an, das beim Herunterscrollen sichtbar bleibt. Das ist gerade auf langen Seiten komfortabel, weil der Weg zu Kontakt oder Angebot immer nur einen Klick entfernt ist. Achten Sie nur darauf, dass das Sticky-Menü auf dem Smartphone nicht zu viel Platz einnimmt.

Häufige Probleme mit WordPress-Menüs

Menü erscheint nicht: Meist ist es keiner Anzeigeposition zugewiesen. Unter Design, Menüs die Position setzen und speichern. Änderungen sind nicht sichtbar: Caching-Plugin und Browser-Cache leeren. Dropdown funktioniert nicht: Prüfen, ob die Einträge korrekt eingerückt sind. Menü sieht unformatiert aus: Häufig ein Theme- oder CSS-Konflikt — testweise zum Standard-Theme wechseln, um die Ursache einzugrenzen.

Tipps für nutzerfreundliche und SEO-starke Navigation

Ein Menü ist mehr als eine Linkliste — es lenkt Besucher und sendet Signale an Suchmaschinen. Diese Grundsätze haben sich bewährt:

Wenige, klare Punkte: Fünf bis sieben Hauptpunkte reichen meist. Verständliche Begriffe: Leistungen statt kreativer Fantasienamen. Wichtiges zuerst: Die zentralen Seiten gehören nach vorne. Conversion im Blick: Ein auffälliger Kontakt- oder Angebot-Button im Menü erhöht die Anfragen spürbar. Konsistenz: Verwenden Sie für Seiten dieselben Begriffe wie in Texten und Überschriften — das hilft Nutzern und SEO gleichermaßen.

Praxis-Tipp aus Landau: Wir setzen in Kundenmenüs gezielt einen hervorgehobenen Button wie Angebot anfragen ein. Diese kleine Maßnahme führt erfahrungsgemäß zu deutlich mehr Anfragen, weil der wichtigste Schritt auf jeder Seite sichtbar bleibt.

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Häufige Fragen zum WordPress-Menü

Wo erstelle ich ein Menü in WordPress? +
Bei klassischen Themes unter Design, Menüs im Dashboard. Dort vergeben Sie einen Namen, fügen Seiten oder Links hinzu und weisen das Menü einer Position zu. Block-Themes mit Full Site Editing verwalten die Navigation über den Navigations-Block im Website-Editor.
Wie füge ich eine Seite zum Menü hinzu? +
Im Menü-Editor links den Bereich Seiten öffnen, die gewünschte Seite anhaken und auf Zum Menü hinzufügen klicken. Anschließend per Drag-and-drop an die richtige Stelle ziehen und das Menü speichern.
Wie erstelle ich ein Dropdown-Menü? +
Ziehen Sie den Eintrag, der zum Unterpunkt werden soll, im Menü-Editor leicht nach rechts ein. WordPress markiert ihn dann als untergeordneten Eintrag, und das Theme zeigt ihn als Dropdown an.
Warum wird mein Menü nicht angezeigt? +
In den allermeisten Fällen ist das Menü keiner Anzeigeposition zugewiesen. Setzen Sie unter Design, Menüs die Position (etwa Hauptnavigation) und speichern Sie. Hilft das nicht, leeren Sie den Cache.
Kann ich mehrere Menüs haben? +
Ja. Sie können beliebig viele Menüs anlegen und verschiedenen Positionen zuweisen — zum Beispiel ein Hauptmenü im Header und ein Rechtliches-Menü im Footer. So bleibt die Navigation übersichtlich.
Wie ändere ich die Reihenfolge der Menüpunkte? +
Im Menü-Editor ziehen Sie die Einträge einfach per Drag-and-drop nach oben oder unten. Nach dem Umsortieren auf Menü speichern klicken. Brauchen Sie Unterstützung bei einer durchdachten Struktur, helfen wir gern — telefonisch unter +49 176 21 776099.

Fazit

Ein WordPress-Menü zu erstellen und zu bearbeiten ist eine der einfachsten Aufgaben im Dashboard — und zugleich eine der wirkungsvollsten. Unter Design, Menüs stellen Sie die Navigation per Drag-and-drop zusammen, fügen Seiten, Links und Kategorien hinzu, bauen bei Bedarf Dropdowns und weisen das Menü einer Position zu. Block-Themes erledigen dasselbe über den Navigations-Block.

Eine klare, durchdachte Navigation entscheidet darüber, ob Besucher finden, was sie suchen — und ob aus Besuchern Anfragen werden. Wenn Sie eine WordPress-Website möchten, deren Menüstruktur von Anfang an sauber und conversion-stark aufgebaut ist, ist die Werbeagentur Luppert aus Landau in der Pfalz für Sie da. Festpreis ab 759 Euro. Rufen Sie uns an unter +49 176 21 776099 oder fordern Sie Ihr kostenloses Angebot an.

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